Donnerstag, 7. Januar 2021

die Zauberorgel - eine Sync Oper in 3 Akten


Folgendes Mosaik ist während der 12 Heiligen Nächte entstanden, 
die traditionell ein Echo der zurückliegenden 12 Monate sind,
während gleichzeitig das kommende Jahr seinen ätherischen Schatten vorauswirft.

Den Gongschlag für diese Sync Oper lieferte eine überraschende Begegnung mit einer Geigenspielerin,
nur einige Momente nach dem Onlinegehen des vorherigen Syncpost.
 
Diesem wiederum ging am Barbaratag ein Wink von oben voraus, den Fokus auf Merkur zu lenken.
 
Welches Netz sich nun daraus entspannt, 
und wie dabei das Zusammenspiel von Ost und West ein kohärentes Bild ergeben,
 teile ich nun mit Dir mit diesem virtuellen Globuli.
 
Und aufgrund der hohen Informationsdichte des entstehenden Gesamtbilds,
lasse einfach das Ganze wie bei einem echten Globuli so langsam wie möglich in Dir aufgehen,
damit sich die optimale Wirkung der Information entfalten kann.
 
 
***** 
 

1.Akt - Sternenmusik
 
 
In der spirituellen Sphäre zirkuliert eine gern zitierte Passage aus den Veden 
und ist gleichermaßen eine phantastische Hymne an das Phänomen von Sync.

In Indras Himmel hängt ein Perlennetz, das so angeordnet ist, 
dass man in jeder Perle alle anderen widergespiegelt sieht. 
Genauso ist jeder Gegenstand in der Welt nicht bloß er selbst, 
sondern schließt alle anderen mit ein und ist selbst in jedem anderen Teil enthalten.
 
 Dies ist eine erstaunliche Beschreibung eines holistischen Universums, 
in dem alles miteinander verbunden ist und in Beziehung steht.
 

Quecksilber (englisch Mercury), 
so wie man es in der Natur in seiner gottgegebenen Form vorfindet. 
Als Quecksilberperle.
 
 

 

Merkur ist Herrscher des Sternzeichens Zwillinge, ein Luftelement.


Als Gott des Handels und des Kommerzes ist Merkur direkt verwoben mit dem World Trade Center.
Hier im Schatten des WTC läßt sich bereits die Verschmelzung von Ost und West erahnen.
Der japanisch-amerikanische Architekt Minoru Yamasaki war der geistige Turmbauer des WTC.
 


Die Skulptur "the Sphere" (die Kugel) des deutschen Bildhauers Fritz König 
bildete das verbindende Element der beiden Türme. 
 
Die Kugelform gilt als Symbol der Vollkommenheit. 
C.G. Jung verglich die Kugel mit dem Selbst.
Volkstümliche Vorstellungen von der Seele sprechen von einer hell strahlenden Kugel, 
in der ägyptischen Tradition hingegen wird die Seele als Vogel symbolisiert.
Dort heißt sie BA. In Zahlen ausgedrückt 21.
 
Manch andrer Volksmund spricht gar vom Schatten als Seele, 
die wohl auch gerne mal verkauft wird.



 

Die Skulptur the Sphere war dem Weltfrieden durch Handel gewidmet. 
Die Kugel wurde durch die einstürzenden Türme zwar beschädigt, 
jedoch auf wundersame Weise nicht zerstört. 
Eine schöne Symbolik, trotz all dem Terror und der nachfolgenden Kriege, 
die ihren Ursprung in diesem Ereignis hatten.
 
In der Gestalt der zwei Türme kann man mit dem geistigen Auge eine riesige Stimmgabel sehen. 
Die Stimmgabel wurde von John Shore in England erfunden, einem königlichen Trompeter.
Die Kugel dagegen ist eine Variation der Klangschale, ihre Wurzeln gründen im alten China.
Aus einer übergeordneten Sicht heraus erklangen Ost und West gemeinsam am World Trade Center.
Dieser Klang ist jedoch durch 9/11 nicht verklungen, wie man nun vermuten könnte.
Aber langsam und der Reihe nach.
 
Handel zwischen Ost und West bietet eine saubere Grundlage für weltweiten Frieden.
Es gibt auf geopolitischer Ebene bereits gute Anzeichen für solche Handelsbeziehungen,
die nun Möglichkeit bieten zum Betreten völlig neuer, aber auch fast vergessener Wege.
 
In vielerlei Hinsicht trug das Jahr 2020 die energetische Qualität des 11.Septembers 2001.
Ein Jahr wie ein Tag. Ein Fraktal.
19 Jahre liegen dazwischen, ein metonischer Mondzyklus, der besagt, 
dass der Mond alle 19 Jahre immer an genau derselben Stelle am Himmel steht.
Somit hatten wir 2020 denselben Mond wie 2001.
Nach dem Himmelslauf von Sonne und Mond richtet sich das natürliche Leben auf der Erde aus.
Auch die übliche Darstellung der Blume des Lebens weist 19 Kreise auf.



Kaufleute, Händler und Reisende feierten im alten Rom alljährlich ein Fest, die Merkuralien, 
zu Ehren ihres Gottes Merkur, der oft mit Geldbeutel dargestellt ist.

Dazu fällt mir spontan folgendes Kinderlied ein, es muß wohl von Merkur sein:

 Taler, Taler, du musst wandern, von dem einem Ort zum andern. 
Bist nicht hier, bist nicht dort, bist an einem andern Ort.
 
Wie durch Zauberhand wird durch ein einfaches Liedstück 
eine Verbindung von Musik, Geld und Wanderung offenbar.
(Beweglichkeit ist eine der Hauptqualitäten von Merkur).

Im römischen Reich feierte man die Merkuralien immer am 15. Mai.
Zwischen diesem Tag und dem 11.9. liegen 119 Tage (oder 17 Wochen), 
was die Verbindung von Merkur und World Trade Center nochmals deutlich hervorhebt. 

Der 15.Mai ist der Geburtstag des englischen Musikers Mike Oldfield, ein irdischer Götterbote.


Nach vielen Verzögerungen erschien 2008 sein orchestrales Werk "Music of the Spheres", 
in welchem er das Konzept der Sphärenmusik verarbeitete, 
eine uralte ganzheitliche Weltanschauung.

 

Die deutsche Übersetzung:

In dieser Welt hat alles einen Puls oder eine Schwingung. 
Diese Geräuschkulisse ist bei jedem Lebewesen und jedem Ding einzigartig und kreiert eine Musik, 
die niemand hören kann. 
Ich glaube, diese Musik steht mit unserem Leben in Einklang und beeinflusst es maßgeblich. 
Was würde passieren, wenn wir einen Schritt weiterdenken und diese Vorstellung auf größere, mächtigere Dimensionen ausdehnen; wie etwa das gesamte Sonnensystem oder gar die Galaxis, 
wie würde sich das anhören? 
Sphärenmusik ist die uralte Theorie, dass jeder Himmelskörper, die Sonne, der Mond und die Sterne, über eine innere Musik verfügen. 
Dies ist ein harmonisches und mathematisches Konzept, 
das von den Bewegungen der Planeten im Sonnensystem abgeleitet ist.
 
Die dabei entstehende Musik ist für das menschliche Ohr nicht hörbar. 
Music of the Spheres ist meine Interpretation dieser Theorie. 
Jeder Planet und jeder Stern; das ganze Universum trägt Musik in sich, die niemand hören kann. 
Dies ist, wie sie sich anhören würde, wenn sie freigelassen werden würde. Das ist Music of the Spheres.
 
 
Das Klavier zu der englischen Komposition spielt der chinesische Star-Pianist Lang Lang.
Ost und West im Einklang wie oben beim WTC!

 Das Konzept der Sphärenmusik geht auf Pythagoras zurück, und inspirierte im Laufe der Jahrhunderte viele dem Himmel zugewandte Menschen, Musiker aller Art, mystische Gruppen wie die Rosenkreuzer,
aber auch Geisteswissenschaftler und Antroposophen. 
Auch heute findet sie wieder Anklang bei visionären Forschern.
 
Interessanterweise verschob sich das Erscheinen des obigen Musikalbums solange, 
so daß sein Erscheinen in 2008 genau in den Zeitraum fiel, 
als Mike Oldfield von England in das "freiere" Spanien umzog.
Aufgrund von immer stärker werdenden Bevölkerungskontrolle durch den englischen Staat. 
Sowas mag halt ein Freigeist wie ein Musiker nun gar nicht.

Aufgrund der kosmisch induzierten Zeitverzögerung
fand daher die Uraufführung von Music of the Spheres nicht in England 
sondern in der spanischen Metropole Bilbao statt.
Hier in Bilbao vernimmt manch einer ein seltsames Flüstern, 
auch wenn die Oldfieldschen Sphärenklänge scheinbar längst verklungen sind.
Es ist wie ein Ruf aus einer anderen Welt.
Eine durstige und sinnsuchende Seele kann oft Schlüssel sein für zugedröhnte Ohren und gibt diese dann frei.
Mystische Stimmen wehen vom fernen Santiago de Compostela herüber 
und rastlose Seelen fangen sie ein. 
Bilbao liegt direkt auf dem Jakobsweg, dem mystischen Erleuchtungsweg, 
an dessen Ende der Wallfahrtsort Santiago de Compostela auf den Pilger wartet. 
Ein überaus wichtiger Aspekt während der Wanderung war das Singen und Musizieren der Pilger auf ihrem Einweihungsweg. Mit diesem fast in Vergessenheit geratenen uralten Liedgut wurden die Pilgerwege besungen und beschallt. Feinfühlige Gemüter nehmen dies heute noch wahr. 
Dies geht ja in den ätherischen und geistigen Sphären nicht verloren. 
Heute würde man von der Akasha-Chronik oder vom Quantenfeld sprechen. 
Es ist als würde dort in Nordspanien der Himmel voller Geigen hängen! 
Doch wer weiß heute noch, wo die damaligen Einweihungswege entlangführten! 
Die Kirche leitete die uralten Sternenwege in weiser Vorausicht um in neue unbedachte Wege, 
die nicht in alter Zeit musikalisch programmiert wurden. 
Und auch die Gesänge selbst wurden verboten, vor allem die weiblichen. 
Dafür kamen neue, die nun den Kirchengang dominierten, 
zum Beispiel die männlichen gregorianischen Gesänge.

Wer sich auf die Suche nach dem verschütt gegangenen Liedgut machen möchte, 
findet bei diesem Album hervorragende Anklänge an die von der Kirche einst verbotenen Musik.
 

 

 Den Pilgerweg nach Compostela dachte man sich in früher Zeit als irdisches Abbild der Milchstrasse.

Wie unten - so oben.

Wenn der irdische Sternenweg voller Musik war (und immer noch ist), 
dann muß es auch das himmlische Pendant am Firmament sein.
Sternenmusik!
Santiago de Compostela (was Sternenfeld bedeutet) 
bietet noch viel mehr an musikalischer Vergangenheit, 
als man in hier in wenigen Zeilen mitteilen kann,
aber im Lichte dieses Hintergrundwissen ist es nun geradezu konsequent, 
daß das Album Music of the Spheres auf einem der Hauptorte des Jakobsweges uraufgeführt wurde. 
Selbstverständlich von baskischen Musikern, deren Wurzeln bis nach Atlantis zurückreichen.

Der Pórtico de la Gloria (das Tor der Herrlichkeit) in der Kathedrale von Santiago de Compostela ist das zentrale Eingangstor, welches die Pilger am Ende ihres langen Erleuchtungsweges durchschreiten.

 

 Ein genauerer Blick auf das Portal.

 
Über dem Heiligen Santiago (der Apostel Jakobus) thront Jesus Christus, 
der umringt ist von einem Regenbogen, der gebildet wird durch die 24 Ältesten aus der Bibel.
Gemäß der Offenbarung des Johannes (Apokalypse) gehören die 24 Ältesten 
zum Gefolge von Gott/Jesus bei seiner Wiederkehr am Tag des Jüngsten Gerichts.
Nahezu alle 24 Älteste halten dabei ein Musikinstrument in ihren Händen, 
überwiegend Saiteninstrumente, die als Heilige Instrumente gelten.
Lauten, Zithern, Fideln bzw Geigen.
 

Die 24 Ältesten mit ihren Instrumenten 
sind unter anderem eine Analogie auf die 24 Stunden des Erdentages.
 In der chinesischen Tradition gibt es die Lehre von der inneren Organuhr.
Dieses Wissen lehrt die Funktion einzelner Organe und ihrem Zusammenspiel im menschlichen Körper.
Der menschliche Körper wird in einem 24-Stunden-Rhythmus von Lebensenergie, dem sogenannten Qi, durchströmt.
 Dieser Rhythmus erzeugt einen inneren Klang, eine Art innere Sphärenmusik.

Ist der Ryhthmus in Harmonie, ist man im Einklang mit sich selbst und dem Universum.

So sind die 24 Ältesten ein Hinweis auf die Sphärenmusik.
Der Jakobsweg, dessen ursprüngliche Route erfüllt ist mit himmlischen Klang, 
ist ja eng verbunden mit Bilbao, wo es der Lauf des Universums so eingerichtet hat,
daß dort "Music of the Spheres" uraufgeführt wurde.

 

Ein Auszug aus der Johannesoffenbarung. Johannes berichtet folgendes:

„Danach sah ich: Eine Tür war geöffnet am Himmel; und die Stimme, die vorher zu mir gesprochen hatte und die wie eine Posaune klang, sagte: Komm herauf und ich werde dir zeigen, was dann geschehen muss. Sogleich wurde ich vom Geist ergriffen. Und ich sah: Ein Thron stand im Himmel; auf dem Thron saß einer, der wie ein Jaspis und ein Karneol aussah. Und über dem Thron wölbte sich ein Regenbogen, der wie ein Smaragd aussah. Und rings um den Thron standen vierundzwanzig Throne und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste in weißen Gewändern und mit goldenen Kränzen auf dem Haupt. Von dem Thron gingen Blitze, Stimmen und Donner aus."

Von dem Thron gingen Blitze, Stimmen und Donner aus. 

Und die Ältesten spielen währenddessen ihre Instrumente. Zither, Drehorgel und Geige.

Blitze, Stimmen und Donner. Die bildhafte menschliche Übersetzung für die Sphärenmusik,
die für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar ist.

Fällt der Feiertag des Heiligen Jakob am 25. Juli, 
der zufällig auch der Neujahrstag im Mayakalender ist, 
auf einen Sonntag, wird das Jakobsjahr ausgerufen, 
und die Heilige Pforte von Santiago de Compostela steht ein ganzes Jahr offen. 
 So ist dies auch 2021 der Fall, und wurde vor kurzem via päpstlicher Anordnung 
aufgrund der globalen Ausnahmesituation gleich einmal bis 2022 verlängert!
 
Auch die Heilige Pforte ist umgeben von 24 Heiligen.
Über ihnen thront der Heilige Jakob mit seinem Stab, 
ein Einweihungsinstrument ganz ähnlich dem Stab des Merkur.
Nun seit dem 1. Januar 2021 geöffnet.


Jesus bezeichnete den Apostel Jakob als Donnerskind, 
wegen seiner gewaltig erschütternden Rede, die wie Donner in die Herzen der Menschen dringt.
Als ich klein war, wurde mir der Donner immer als Schimpfen und Grummeln des Himmelvaters erklärt.
Der himmlische Donner erklingt dann, wenn etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist 
und  der Himmel darüber sehr erzürnt ist. 
So der Volksmund.
Interessanterweise kann mit der Orgel als einzigem Musikinstrument der Donner 
in überzeugendem Maße wiedergegeben werden.
Es gibt an der Orgel eine eigene Pfeifenreihe dafür, das Donnerregister.
Der Donnereffekt wurde eingesetzt, 
um bei Passionsspielen das Erdbeben bei Jesu Kreuzigung darzustellen.
 
Hier an dieser Stelle ein spektakulärer musikalischer Sync.
Bereits im Sommer 2019 entstand dieses Album.
Seine Botschaft Ostern ist abgesagt wurde nur wenig später zur Wirklichkeit.
 

Hui!  Ungeheuerliches und noch nie da gewesenes geschieht da im alten Jerusalem!
Jesus bricht das Kreuz, während die Heiligen Drei Jungfrauen das römische Imperium rocken.
Und dies alles geschieht musikalisch, wie man an den vier Bandmitgliedern erkennen kann.


Es ist spannend, daß 2020 die gesamte Weltkugel von kleinen und unsichtbaren Wesen heimgesucht wurde, 
die den Menschen visuell dargebracht werden als computergeneriertes Bild einer Kugel.
Was ist die wahre Natur und der Zweck von den kleinen Wesen? 
Woher kommen sie, oder waren sie immer schon da?

Sind sie Teil der Weltenmusik?
 
Die unergründlichen Wege des Universums?
 
Die Zeit wird es uns erzählen.

 

*****

 

 2.Akt - die Donnerorgel


Donnerstag, 20. August 2020. 
Urlaub in Österreich, im wunderbaren St. Gilgen am Wolfgangsee. 
Hier lebte Mozarts Mutter und Schwester. 
Der Mozartbrunnen vor dem Rathaus zeigt den Musikgenius umringt von wasserspeienden Vögeln.
 
 
 Die Geige wird beim Musizieren traditionell am Hals angelegt, und berührt so das Kehlchakra,
das wiederum der Kommunikation und dem Merkur entspricht.
Von daher ist es nun sehr stimmig, daß nach dem letzten Merkur-Post postwendend die Geige auftauchte.

Im Schatten von Mozart, über der sternstrahlenden Rathaustür, prangt das Wappen von St.Gilgen, 
das eine Sonne über dem Wasser zeigt.
Die Ähnlichkeit zur 17. Tarotkarte ist unübersehbar.

 
Und steigert sich weiter durch Gerd Bodhi Zieglers Beschreibung aus seinem Buch 
Tarot - Spiegel der Seele:
 
Die Karte "der Stern" zeigt den Prozess des Empfangens der höchsten kosmischen Inspirationen 
und das Sichtbarwerden dieser Ideenimpulse auf der materiellen Ebene. 
Diese Tarotkarte ist dem Sternzeichen Wassermann zugeordnet.
 
Im Falle Mozarts ist es das Hörbarmachen der kosmischen Klänge. 
Und es zeugt von einzigartiger kosmischer Harmonie, 
daß Mozart im Sternzeichen des Wassermanns geboren ist!
 
Kurz bevor ich das obige Mozartbild machte, kam es in einem Restaurant zu einer ungeplanten und 
zweifellos schicksalhaften Begegnung mit dem Organisten und Globetrotter Stefan Donner, 
der zwei Tage später ein Orgelkonzert in der Pfarrkirche St. Gilgen gab.
Und es war tatsächlich ein Donnerstag als wir dem Organisten begegnet sind.
 
 
Orgel bedeutet Gerät, Sinneswerkzeug und Instrument. 
Es leitet sich vom lateinischen organum ab 
und schlägt eine perfekte Brücke zum inneren organischen System im Menschen.
Organisch hat im üblichen Sprachgebrauch auch die Bedeutung von harmonisch und natürlich. 
Im Fluß sein und von Leben erfüllt.

 
Unser Weg führte am besagten Konzerttag jedoch nach Salzburg 
und brachte so eine erstaunliche Wechselwirkung von Orgel und Geige ans Licht. 
Während im sonnenhaften Geburtsort von Mozarts Mutter die Donner-Orgel erklang, 
waren wir in einem Restaurant vis-a-vis von Mozarts sonnengelbem Geburtshaus,
mit dabei vis-a-vis die Geige.
 

Aufgrund der recht eindrücklichen Begegnung mit dem Organisten war ich gespannt 
ob und wie in Zukunft eine Orgel erscheint. 
Und tatsächlich, nur wenige Tage später, am 5. September tauchte eine Orgel auf, 
eine ganz und gar außergewöhnliche!
Überdies hinaus, im Hinblick auf die Wechselwirkung von Orgel und Geige,
entwickelte sich daraus dieser Sync-Artikel.
 
Die John Cage Orgel trat in mein Leben.
Und mit ihr die Gelegenheit, 
einen tiefen Einblick zu erhaschen auf unsichtbare kosmische Abläufe.

John Cage war ein amerikanischer Ton- und Musikkünstler.
Bekannt geworden ist Cage durch abstrakte und kontroverse Werke, 
deren Klangabfolge er oft durch Zufallsgeneratoren, durch das I Ging 
(das chinesische Buch der Wandlung) oder sogar durch eine Sternenkarte entstehen ließ.

Sein bekanntestes Werk ist 4′33″.

Das Musikstück mit einer Dauer von 4 Minuten und 33 Sekunden ist geprägt von Stille, 
kein einziges Musikinstrument ist zu hören. 
Was sich am Anfang ziemlich abgehoben anhört, 
ist bei näherem Hinschauen und vor allem Hinhören eine Reise zu sich selbst. 
Eine Art Jakobsweg nach innen.
Der Zuhörer, der im Außen eine Komposition erwartet wird ob der Stille auf sich selbst zurückgeworfen. 
Und entdeckt dabei den eigenen Klang. 
Hört sein Herz schlagen, den eigenen Atem, die inneren Prozesse. 
Und nimmt die eigene Sphärenmusik wahr.
John Cage vearbeitete mit diesem Stück seine Erfahrung in einem komplett schallisolierten Raum,
ähnlich wie bei einem Meditationstank. 
Und auch im Weltall würde man wohl dieselbe Erfahrung machen. 
 

John Cage in der Kammer der Stille.

 

 Sein Credo war von seinem Namen inspiriert:

In welchem Käfig man sich auch befindet, man muß ihn verlassen.

 

Ein weiteres Werk von John Cage heißt "ASLSP - as slow as possible". 

Das nur 8 Seiten umfassende Stück glänzt mit der Tempovorschrift
das Werk so langsam wie möglich zu spielen.
Oh, ein musikalisches Globuli also!
Der Künstler kann nach eigenem Ermessen die Spielgeschwindigkeit wählen, 
bei vorgegebener Tonfolge. 
Fast ließe sich hier eine Analogie zum freien Willen und den karmischen Handlungsabfolgen ableiten, 
die vom Universum her vorgezeichnet sind.
Das Werk entstand 1985 für das Klavier mit Hilfe eines Zufallsgenerators am Computer.
Auf Anfrage des deutschen Organisten Gerd Zacher arrangierte John Cage im Jahr 1987 das Stück für die Orgel neu. 
Es gilt seitdem als eigenes Werk, und heißt daher ORGAN2/ASLSP.
Hier ist zu erwähnen, daß der obige Organist Stefan Donner im Jahre 1987 geboren wurde, 
der aus der gesamten Welt Einladungen erhält, um dort die Orgeln zum Erklingen zu bringen.
Ein Orgelspieler als Weltreisender.

1987 geschah noch etwas außergwöhnliches und für den Gesamtkontext Bedeutsames. 
1987 wurde die Harmonische Konvergenz, auch bekannt als 11:11, initiiert und durchgeführt.  
Es war die weltweit erste synchronisierte globale Friedensmeditation 
und markiert den Beginn der Übergangsperiode vom Kali Yuga, 
dem Zeitalter des Streits, in das Satya Yuga, dem Zeitalter der Wahrheit.

ORGAN2/ASLSP entstand im Schatten von 11:11 und wurde 1989 
vom deutschen Organisten Gerd Zacher in Metz mit einer Länge von 29 Minuten (Quersumme 11) uraufgeführt.
 
Die französische Stadt Metz war direkt involviert beim Aufstieg und Niedergang von zwei deutschen Reichen. 
Einmal zum deutschen Kaiserreich, das andere Male zum Dritten Reich gehörend, 
fand es immer seinen Weg zurück nach Frankreich.

Die Thematik der untergehenden Reiche ploppt hier auf und wird sich gleich intensivieren.

 Aus dem Wappen von Metz grüßt die Heilige Barbara mit Lilie und Barbarazweig.

 
 
Ihr Feiertag ist der Barbaratag am 4. Dezember. 
Mozarts Seele verließ die Erde in der Nacht von 4. auf den 5. Dezember 1791,
um in himmlichen Sphären wiedergeboren zu werden.
An diesem Tag im Jahr 2020 gab es für mich einen kleinen Einblick in das große kosmische Räderwerk, 
wie anfangs kurz erläutert.
 
Die Heilige Barbara ist Patronin der Türme, sie ist eine der 3 Bethen, der Heiligen Drei Jungfrauen.
Also eine der drei Kräfte,
welche das Universum auf materieller Form beständig hervorbringen und vergehen lassen.
Und nun die Römer rocken, wie obiges Musikalbum zeigt :-)
Barbaras Turm ist dabei die vertikale Verbindung nach oben, so wie es die Seele im Menschen ist.

Das Stadtmotto von Metz seinerseits scheint direkt von Merkur inspiriert und lautet: 
 
"Si nous avons paix dedans, nous aurons paix au-dehor."

"Wenn wir innen Frieden halten, werden wir auch außen Frieden haben."
 

Dies entspricht dem wie innen - so außen Prinzip der Smaragdtafel des Hermes Trismegistos (Merkur).

Wenige Monate nach der Uraufführung des Orgelkonzertes in Metz im Juli 1989 
war die Deutsche Demokratische Republik Geschichte. 
Erneut verschwand ein deutsches Reich. Dies musste geschehen, 
da ansonsten das nun Folgende und Entscheidende 
bei einem weiteren Fortbestand der DDR eben nicht möglich gewesen wäre.
 
Ost und West vereinigten sich und im Jahre 1997 
entsprang während eines Orgelsymposiums im badischen Trossingen die Idee, 
die John Cage Tempoansage "so langsam wie möglich" für das Orgelstück wortwörtlich zu nehmen.  
Und so wurde geplant, das Stück im Jahre 2000 zu beginnen und für 639 Jahre spielen zu lassen. 
Als Ort wurde die Burchardi-Kirche in Halberstadt ausgewählt. 
Halberstadt liegt in Sachsen-Anhalt im ursprünglichen Gebiet der DDR, im untergegangenen Reich.
Die epische Spieldauer von 639 Jahren erkärt sich durch die weltgrößte gotische Orgel 
im Halberstädter Dom aus dem Jahre 1361, gleich "neben" der Burchardikirche.

Vom Jahr 2000 zurückgerechnet nach 1361 ergibt 639 Jahre.

Die Zahlen 3,6,9 waren für Nikolaus Tesla der Zugang zum Universum.

 
Vor rund 100 Jahren wollte er die Welt auf eine neue Ebene heben, 
mithilfe eines Turmes und einem weltumspannenden Netz.
Für diese Revolution war damals vermutlich noch nicht die vom Universum vorgesehene Zeit. 
Jedoch sieht man in unseren Tagen wie 
plötzlich aus dem Nichts Teslatürme wie Pilze aus dem Boden schlagen.
 
Hier ein Diagramm von Tesla und seinen Überlegungen.
 
 
 
John Cage´s weitere Leidenschaft neben der Musik war die Mykologie, die Lehre von den Pilzen.
John beim Suchen und Finden der Pilze.
 

Das unterirdische Myzel-Netzwerk der Pilze ist ein irdisches Abbild der elektrischen Birkeland-Ströme die den Kosmos durchziehen und Sterne unsichtbar miteinander verbinden.
In uns Menschen ist dies das Meridiansystem, 
von dem die Traditionelle Chinesische Medizin zu berichten weiß.
In 24 Stunden durchströmt die Lebenskraft Qi dieses Meridiansystem 
und ist eng gekoppelt an die bereits beschriebene Organuhr.

Ein blockiertes Meridiansystem kann durch die westliche Stimmgabel 
und die östliche Klangschale wieder in Fluß gebracht werden. 
 
Zu bemerken ist hier, daß im Jahre 1361 immer noch die Luftepoche vorherrschte, 
in die wir nun erneut zur Wintersonnenwende erneut eingetreten sind.
Ohne Luft auch kein Orgelklang. 
Der Luftstrom, der die Orgelpfeifen ertönen läßt, 
wird durch einen Blasebalg erzeugt. 
Hier im Falle von Halberstadt wird ein permanenter und ewiger Luftstrom benötigt, Gottes Atem also.
Inklusive Notstromaggregat, man weiß ja nie.

Halberstadt ist ein Mekka für Orgelliebhaber, und für so manchen Musikwissenschaftler gilt es als die Wiege der abendländischen Musik. Denn die aus dem Jahr 1361 stammende Orgel war nicht nur eine der weltgrößten Orgeln, vielmehr war sie das erste Instrument, deren Tastatur in 12 Töne aufgeteilt wurde. 

Bis heute ist diese Aufteilung, zumindest in der westlichen Welt, üblich.
Hier die 12 Töne einer Oktave, die sich aus 7 weißen und 5 schwarzen Tasten zusammensetzen, 
die sich dann bei den nächsten Oktaven eine Ebene höher wiederholen.


Die Halberstädter Ur-Orgel ist jedoch längst im Fluß der Zeit verschwunden.
Zu Ehren von John Cage sollte das Stück an seinem Geburtstag, am 5. September 2000 starten.
John Cage teilt sich seinen Geburtstag mit dem französischen Sonnenkönig und Freddie Mercury.
Freddie Mercury besaß eine der außergewöhnlichsten Stimmen der Welt.
Forscher fanden heraus dass bei seiner Stimme auch Untertöne aktiviert wurden, 
die sonst nur durch die asiatische Tradition des Kehlgesangs entstehen.
 

Durch versicherungstechnische Schwierigkeiten verschob sich der geplante Start
 um ein Jahr und das ewige Lied  begann am 5.September 2001 zu spielen. 
Diese Verzögerung erinnert frappierend an oben beschriebene monatelange Verschiebung 
der Uraufführung von "Music of the Spheres".
Auch die eigens dafür entworfene John-Cage-Orgel war zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertig, 
doch dies war kein Problem. 
Beginnt doch das Stück erst mit einer Pause, sodaß anfangs nur Stille in der Kirche zu hören war.
 
Die John-Cage-Orgel wurde der Halberstädter Ur-Orgel nachempfunden 
und ist ein Echo des niedergegangenen Bauwerks in New York.
 
 
 
 Zu Beginn des Stückes gab es nur Rahmen, Motoren und Blasebalg.
Und vor allem Stille! 
Nur ein Schatten einer Orgel stand dabei im Raum.
Eine Art geistiger Umriss, der seine Form erst im Laufe der Zeit in die Materie bringt 
und seine endgültige Gestalt annimmt.
Mit jedem Klangwechsel, die bereits kulthafte Ausprägungen angenommen haben 
und dementsprechend gefeiert werden, 
wird ein weiteres Teil der Orgel hinzugefügt. 
Dies ist auch eine Frage der Finanzierung. Das liebe Geld. Merkur!
 
Die Abbildungen mögen ein wenig über die tatsächliche Größe der Orgel täuschen. 
Sie hat etwas seelenhaftes an sich und verliert sich fast im weiten Raum der Kirche.

 
 
Die kleine Turm-Orgel steht in einer Kirche, die wiederum selbst keine Türme hat. 
Das Äußere verkehrt sich hier ins Innere.
Um die Türme zu finden, müssen wir nach Innen schauen.
 

  Manch einer fragt im Hinblick auf 9/11 völlig zurecht, wo sind die Türme hingegangen?
Hier haben wir die Antwort!
Sie wurden von einer unsichtbaren Macht in die Tiefe hinabgezogen, zurück ins Innere der Erde.
Um dann von der materiellen Ebene in die geistige Sphäre zu wechseln, 
die in der John Cage Orgel ihren Ausdruck findet.
Was für eine phantastische Symbolik.

 "Wenn wir innen Frieden halten, werden wir auch außen Frieden haben."
 

Und hier im Schatten der Burchardikirche tut sich noch mehr spektakuläres! 
Neue Wege entstehen hier und lassen längst vergessenes und verdrängtes ans Licht kommen.

 Die Kirche liegt an einem kürzlich eingeweihten Themenwanderweg, 
der entsprechende Wanderstempel zeigt wo die Reise hingeht.
 
 
 Im Schatten der Hexen, so heißt der Wanderweg. 
Erstaunlich, daß ausgerechnet solch ein Weg seinen zentralen Startpunkt genau an einer Kirche hat! 
Hier tut sich revolutionäres.
 
Die kommende Zeit wirft wahrlich ihre Schatten voraus. 
Das kleine Büchlein, das mich während der diesjährigen 12 Heiligen Nächte begleitete.
 

 
Albrecht Dürer verband in folgendem Werk aus seinem Apokalypsenzyklus 
zwei konträre Szenen aus der Johannes-Offenbarung. 

Zur Erinnerung, Merkur ist der Verbinder von zwei Gegensätzen.

Das zentrale Element im Vordergrund (die Gegenwart) ist ein Engel mit großem Schlüssel, 
der den Teufel (in Drachengestalt) in den Abgrund wirft. 
Es dürfte sich hier um den Heiligen Michael handeln, der traditionell den Drachen besiegt. 
Rechts daneben habe ich zum Vergleich das Buch aus dem letzten Sync-Artikel gesetzt, 
auf dem Merkur die Jupiter-Saturn-Konstellation verkörpert. 
Das Buch heißt Die vollkommene Kur & Heilung aller Krankheiten.
 

Der dazugehörige Bibeltext. Offenbarung Kapitel 20:
1 Und ich sah einen Engel vom Himmel herabfahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand. 2 Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für tausend Jahre 3 und warf ihn in den Abgrund und verschloss ihn und setzte ein Siegel oben darauf, damit er die Völker nicht mehr verführen sollte, bis vollendet würden die tausend Jahre. Danach muss er losgelassen werden eine kleine Zeit.

Im hinteren Teil des Dürerbildes (das was der Gegenwart folgt) zeigt ein weiterer Engel 
dem Johannes das Neue Jersualem. 
Vögel kreisen über der Stadt, deren Eingangstor von einem Engel bewacht wird. 
Die Apokalypse ist vorüber. Das Himmelreich ist da. 
Jedoch geschieht dies erst wenn die alte Erde und der alte Himmel vergangen sind, 
sprich die alten materiellen und geistigen Strukturen und Vorstellungswelten müssen vorher untergehen.

Rufe Dir dabei die Heiligen Drei Jungfrauen ins Gedächtnis, die Jerusalem rocken!

 Diese Stelle nennnt sich in der Offenbarung dann auch Das neue Jerusalem. Kapitel 21.

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; 
denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, 
bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.
 
Spannend ist hier, daß zwischen dem düsteren 20. und dem hoffnungsvollen 21.Kapitel 
in der Apokalypse der Bruch der alten Welt erfolgt.

Diese Gegensätzlichkeit erinnert an zwei Klavierkonzerte von Mozart. 

Das 20.Klavierkonzert ist im schweren und etwas düsteren d-Moll gehalten, 
während das 21.Klavierkonzert in c-Dur Leichtigkeit und Fröhlichkeit versprüht.

Der 2.Satz des 21.Klavierkonzertes dürfte hinlänglich bekannt sein, 
ich höre ihn auffällig oft in Aufzügen, wohl wegen seiner beruhigenden Wirkung in beengtem Raum.

Dann betreten wir also den Lift und reisen himmelwärts!

 In der chinesischen Tradition gibt es die äußerst spannende Lehre vom himmlischen Mandat.

Diese antike Vorstellung sagt aus, der Himmel gewährt solange Unterstützung für ein Reich, 
solange es vom Herrscher gut und ethisch sauber geführt wird.
Verkehrt sich dies jedoch ins Gegenteil oder wird pervertiert (wie jetzt),
 zieht der Himmel das verliehene Mandat zurück und übergibt es an einen anderen Herrscher.

Achtung, es ist hier vom Himmel (vom Kosmos) die Rede, und nicht von Gott!

Wie auf folgendem Diagramm leicht erkennbar, befinden wir uns eindeutig auf der untersten Stufe. 
Gemäß dem geltenden Zyklus wird dem alten Reich nun das Mandat entzogen, 
und einer anderen Macht überreicht.

 Diese Lehre ist ein Abbild der natürlichen, sprich universellen Ordnung.

Gerät ein Organismus, sei er nun menschlich oder im größeren Maßstab ein Volk 
oder gar die ganze Welt, in Disharmonie und Spaltung, 
wird das Universum (der Himmel) alles Notwendige in die Wege leiten, 
um dieses Ungleichgewicht ins Reine zu bringen.
Als äußerst drastisches Druckmittel des Himmels gelten hier wohl Naturkatastrophen, 
um die Menschen zur Einsicht zu bringen.

Die universelle Sphärenharmonie sorgt dafür, daß die Ordnung im Kosmos Bestand hat.

Dabei sind die Wege des Himmels oft unergründlich, 
was jeder durch eigene Erfahrungen wohl vollauf bestätigen kann. 
 
Der deutsche Universalgelehrte Athanasius Kircher, ein Vertreter der Sphärenharmonie, 
hatte die Vorstellung, die Sphärenmusik werde von einer Weltorgel gespielt.
Spannenderweise sprach Kircher auch als einer der ersten 
von kleinen Wesen bei der Verbreitung der Pest. 

Hier eine colorierte Abbildung seiner Himmelsorgel aus dem Werk Musurgia Universalis.

 
 wie oben, so unten
 
Ein Echo dieser Weltorgel ist hier auf Erden wohl in der John-Cage-Orgel zu sehen bzw. zu hören,
die seit September 2001 mitten im vereinigten Deutschland ihr ewiges Lied spielt.
Doch wer ist Schöpfer dieses Stücks?
War es John Cage mit seiner zündenden Idee?
Oder war es der Zufallsgenerator, der das Lied komponierte? 
War es vielleicht der Programmierer, der den Algroryhthmus dazu geschrieben hat?
Oder war es am Ende das Universums selbst und diese Komposition auf Erden brachte?
 

Deutschland ist auf magische Art und Weise mit dem Schicksal von Amerika verbunden und umgekehrt.

Auffällig viel Deutsches ist rund um das WTC erkennbar! Warum ist das so?

Die Wurzeln dafür sucht man am besten in der Gründung von Amerika selbst. 
Damit ist nicht die grobstoffliche Gründung gemeint, 
die 1776 mit der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung in die Wirklichkeit kam. 
Es bezieht sich mehr auf die geistige Gründung von Amerika, 
die wohl aus Deutschland (das es damals in seiner jetzigen Form noch nicht gab) initiiert wurde. 
Dies alles geschah mit Magie, Lyrik und Musik!
Daher ist Deutschlands Schicksal untrennbar mit Amerika verwoben. 
Der Ausdruck "Unabhängigkeitserklärung" selbst scheint ein etwas gewagter Ausdruck zu sein
in einem ganzheitlichen Universum, in dem alles miteinander verbunden ist.
Vielleicht nennt man sie beim nächsten Mal einfach Harmonie-Erklärung.
 
Im Lichte des bisherigen Kontextes würde das Lied der Zwillingstürme, 
das am 11.September in New York verstummt ist, nun in Deutschland weiterklingen. 
Vielleicht ein wenig abgeändert, der Ton macht bekanntlich die Musik.
 
 Das deutsche Lied begann am 5.September 2001 mit Stille.
Die John Cage Orgel wird in Deutschland erst dann geboren und entwickelt sich zum Leben, 
als die Zwillingstürme in Amerika nicht mehr existieren.
Zwischen Beginn des Stückes und 9/11 liegen 6 Tage.
In sechs Tagen gestaltete Gott eine lebensfreundliche Welt aus einer Vorwelt, in der kein Leben möglich war.
Welcher Geist zieht hierbei die Fäden?
 
Es wäre auch nur logisch und resonant, wenn das Lied nach Deutschland zurückkehrte,
schließlich erging damals der initiierende Gongschlag für ein neues Reich namens Amerika 
einst aus deutschen Gefilden, lange vor der Unabhängigkeitserklärung.
Wie oben beschrieben, ist Halberstadt mit seiner Ur-Orgel die Wiege für europäische Musik,
sie gab vor wie auf der Klaviatur in der westlichen Welt zu spielen ist.
Clavis bezeichnet die Orgeltaste, es bedeutet aber auch Schlüssel.
 Orgeln sind Schlüssel-Instrumente und wurden von der Kirche mißbraucht. 

Das Ganze wurde durch das John Cage Orgelprojekt 
im September 2001 auf eine neue Ebene gehoben.
Es scheint als habe die Musik der Kirche auf ihrer sinnentleerten Ebene ausgespielt
und erreicht immer weniger Seelen.
Der einsame Papst an Ostern spiegelt das sehr schön wieder.
Es werden jetzt alle Register gezogen, 
um die tauben Seelen in der gewünschten Schwingung zu halten.
Zur Erinnerung, die Register sind die Pfeifenreihen der Orgel.
Wenn man alle Register zieht, dann sind alle Orgelpfeifen aktiv.
Der energetische Klangkörper dieser spaltenden Teufelsorgel ist nun vollkommen aktiviert.
Das ist auch für nicht so sensible Gemüter mehr als deutlich zu spüren.
Das Netzwerk der Teufelsorgel ist weltumspannend,
24 Stunden am Tag Täuschung, Lüge und Disharmonie verbreitend.
 
Wer Ohren hat, der höre!
 
Mozart sprach die Wahrheit geradewegs aus wie ein Kind. 
Und hob die Menschen mit seiner Musik in himmlische Sphären.
Mozart wurde zum Feind der Kirche, musste deswegen vielleicht auch sterben.
Er wirkte hier in europäischen Breiten, 
während Amerika in die finale Phase seiner Gründung ging.
Mozarts Musik erklang auf Erden also in einer Zeit als die Welt revoltierte und sich wandelte.
Alte Reiche verschwanden, neue entstanden.
Himmlische Mandate wurde entzogen und neue vergeben.
 
*****
 
 
3. und letzter Akt - der ewige Mozart
 
 
Salzburg.
Das Mozart-Denkmal am Mozartplatz, Pilgerstätte für jeden Musikfreund.
 
 
Hier wohnt ein einzigartiger Genius Loci und es geschehen Wunder, was ich vollauf bestätigen kann.
Das Denkmal wurde während einer 3-tägigen und phantastischen Zeremonie vom 4.-6. September 1842 eingeweiht.
Der 5. September bildet hier die Mitte. 
Geburtstag von John Cage, Freddie Mercury und dem französischen Sonnenkönig.
 
Die Reise der Mozart-Statue von München, wo sie entstand, 
nach Salzburg entwickelte sich ebenso zu einem phänomenalen Triumphzug, 
der durch viele Orte ging und wo Mozart spontan gefeiert wurde
Den Auftakt bzw den Weckruf für die großangelegte Feierlichkeit bildete der 
frühmorgendliche und gewaltige Donnerhall der Geschütze auf der Festung Hohensalzburg, 
die hoch über der Stadt über allen thront.

Aber auch hier gab es bei der Errichtung des Denkmals erhebliche Verzögerungen, 
genau wie oben bei den Uraufführungen.
Das Universum sorgt wohl immer für den richtigen Zeitpunkt, wann eine Sache zu geschehen hat.
Man entdeckte bei Grabungsarbeiten für das Fundament im Boden ein großes altes Mosaik aus der Römerzeit, 
das zuerst geborgen werden musste. 
Mosaik und Musik sind etymologisch sinnverwandt und meinen dasselbe.
 
Das Mosaik trug folgenden Spruch:
 
hic habitat felicitas, nihil intret mali
Hier wohnt das Glück, nichts Schlimmes trete ein.
 

Wie auf dem Mozartbrunnen in Sankt Gilgen ist Mozart auch hier meist umringt von gefiederten Wesen.


Das Relief über Mozarts Namen zeigt einen Engel himmelwärts fliegen. 
In seinen Händen haltend, eine Orgel.

Das Denkmal ist für viele Touristen der Start- und Zielort wegen der dortigen Tourist-Info.
Es vereinigt sich hier somit Alpha und Omega. 
Eine Kumulationspunkt von menschlichen Schicksalswegen.
Und nur einen Katzensprung entfernt, findet sich auch hier eine goldene Kugel,
auf dem sogar ein Menschlein thront. 
Im Hintergrund zeichnet sich die Festung Hohensalzburg ab.
 
 
  Die Sonne tönt nach alter Weise
in Brudersphären Wettgesang,
und ihre vorgeschriebne Reise
vollendet sie mit Donnergang.
 
Sphärengesang des Erzengel Raphael aus dem Faust von Johann Wolfgang von Goethe. 
 
Goethe war für sein Leben tief beeindruckt als er in jungen Jahren auf Mozart traf und ihn spielen hörte.
 
 
Wie die goldene Kugel des World Trade Centers und das Mozartdenkmal 
wurde auch die Sphäre in Salzburg von einem deutschen Künstler geschaffen.
Was wenige wissen, dieses Kunstprojekt besteht aus zwei zusammengehörigen Teilen.
Die goldene Kugel mit dem Mann besitzt ein weibliches Gegenstück, 
die sogenannte Frau im Fels, die etwas versteckt und verborgen liegt.
Diese Skulptur soll an eine Tunnelheilige erinnern. 
Und diese Tunnelheilige ist die Heilige Barbara, die auch Patronin der Bergleute ist.

Die Frau im Fels bewacht den Zugang ins Innere, in den Mönchsberg hinein.
Spannenderweise befindet sich vis-a-vis von ihr und auf gleicher Höhe eine der wenigen Freiluftorgeln der Welt.
 


Die schwebende Orgel ist außen am Kleinen Festspielhaus angebracht, das sogenannte Haus für Mozart.

Wie außen - so innen.

Im Haus für Mozart hebt ein riesiges Wandgemälde den stillen Beobachter in himmlische Sphären.
 


Der Mozartplatz hieß vorher Michaelsplatz.
Bevor Mozart kam, stand genau dort der Heilige Michael (!) samt Brunnen.
So dichtete der Volksmund sinngemäß beim Errichten des Mozartdenkmals:

 "Michl marschier', der Mozart ist hier."
 
Diese Begebenheiten lassen ein klaren Trend erkennen. 
Wo Mozart ist, wohnt das Glück und umgekehrt.
Und durch Mozart kommt so einiges ans Licht und noch viel mehr gerät in Bewegung.
Ja selbst so etwas Standhaftes und Alteingesessenes wie der Heilige Michael ist davor nicht gefeit!
 
 Und Mozart war viel auf Reisen! Ein Drittel seines Lebens.
Ein musizierender Wandersmann quer durch Europa,
das zu jener Zeit heftige Umwälzungen erfuhr. 
Eine spannende Wechselwirkung!
 
Die obigen Grabungsarbeiten, bei denen das Glücksmosaik gefunden wurde,
ist eine schöne Analogie auf 2021.
Im chinesischen Horoskop beginnt im Februar das Jahr des metallenen Ochsen und beendet das Jahr der Ratte.
Wieder ein krasser Gegensatz. 
Das kleinste Wesen wird von einem der größten Wesen des Horoskops abgelöst.
 
Kundige Fachleute sehen hier von der Zeitqualität her einen Ochsen, 
der mit seinem metallenem Pflug die Erde umpflügt.
Ein archaischer Vorgang, der sehr umwälzende und dramatische Formen annehmen kann,
doch tun sich dabei großartige Möglichkeiten auf, das eigene Glück zu finden.


Mozarts Sphärenmusik erklingt über das ganze Erdenrund. 
Sein Bildnis findet sich überdies hinaus auf unzähligen Kugeln wieder.
Die Mozartkugel wurde aus der Idee herausgeboren, eine Praline in vollkommenen Rund zu gestalten.
 

In Indras Himmel hängt ein Netz voller Perlen, das so angeordnet ist, 
dass man in jeder Perle alle anderen widergespiegelt sieht.


 
Auszug aus der Gedenkschrift für das Mozart-Denkmal von Ludwig Mielichhofer:
 
Nicht für alle hat Mozart gelebt, aber es wird eine Zeit kommen, 
da wird er Allen aus seinem Geiste wiedergeboren, und Alle werden ihn verstehen und verehren - 
und diese Zeit ist nicht mehr ferne.
 

Der Barbara-Tag war Mozarts letzter Tag auf Erden.
Doch wie ein Zweig, der am Barbara-Tag abgeschnitten und von seiner Quelle getrennt wird, 
erblüht dieser wie auf wundersame Weise an Weihnachten zu neuem Leben.
Der Barbarazweig wandelt sich zur Lebensrute, zur Blume des Lebens.
Und so tat es auch Mozart. 
Durch seine unsterbliche Musik und all seine Erben, die uns der Sternenmusik näher bringen.
Eine nie verklingende Melodie.

Die Sphärenmusik lehrt, alles geschieht genau zur rechten Zeit, 
oder wie es Mozart ausdrücken würde,
keine einzige Note ist fehl am Platz und gehört einfach da hin wo sie ist, zefix!

Jede Note ist nötig, und so wohl auch jede Not, damit das Notwendige geschieht.

Und wenn dabei vieles so langsam wie nur möglich geschieht, so ist dies einfach das kosmische Naturell.
Aber diese Qualität ist es auch, die wie ein Blitz aus heiterem Himmel,
plötzlich und unerwartet Neues hervorbringt.

Und außergewöhnliche Zeiten bringt außergewöhnliches hervor.
 
 Wie einen echten Glückspilz, geboren bei schallendem Donner.
 
Und Pilze lieben Schatten.
 
Es ist Dein wahrer Kern, der da gerade hervorbricht.

Die Offenbarung Deines wahren Selbst.

Die Apokalypse.
 
Dies alles geschieht im Schatten der Donnerorgel.
 
Ihre Sphärenmusik spielt bereits...

 
...du hörst sie nicht?
 

....
 
 
 
Die  Musik steckt nicht in den Noten, sondern in der Stille dazwischen!
 
Wolfgang Amadeus Mozart.
Wolfgang Amadeus Mozart

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/zitate/1960498-wolfgang-amadeus-mozart-die-musik-steckt-nicht-in-den-noten-sondern-in-de/
„Die Musik steckt nicht in den Noten. Sondern in der Stille dazwischen.“

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/zitate/1960498-wolfgang-amadeus-mozart-die-musik-steckt-nicht-in-den-noten-sondern-in-de/
„Die Musik steckt nicht in den Noten. Sondern in der Stille dazwischen.“

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/zitate/1960498-wolfgang-amadeus-mozart-die-musik-steckt-nicht-in-den-noten-sondern-in-de/