Montag, 28. März 2016

die Kraft der Kirsche



Im Jahre 1797 schrieb Johann Wolfgang von Goethe folgende Ballade:

Die Legende vom Hufeisen

Als noch, verkannt und sehr gering,
Unser Herr auf der Erden ging
Und viele Jünger sich zu ihm fanden,
Die sehr selten sein Wort verstanden,
Liebt er sich gar über die Maßen,
Seinen Hof zu halten auf der Straßen,
Weil unter des Himmels Angesicht
Man immer besser und freier spricht.
Er ließ sie da die höchsten Lehren
Aus seinem heiligen Munde hören;
Besonders durch Gleichnis und Exempel
Macht' er einen jeden Markt zum Tempel.

So schlendert er in Geistes Ruh
Mit ihnen einst einem Städtchen zu,
Sah etwas blinken auf der Straß',
Das ein zerbrochen Hufeisen was.
Er sagte zu Sankt Peter drauf:
,Heb doch einmal das Eisen auf!'
Sankt Peter war nicht aufgeräumt,
Er hatte soeben im Gehen geträumt,
So was vom Regiment der Welt,
Was einem jeden wohlgefällt:
Denn im Kopf hat das keine Schranken;
Das waren so seine liebsten Gedanken.

Nun war der Fund ihm viel zu klein,
Hätte müssen Kron und Zepter sein;
Aber wie sollt er seinen Rücken
Nach einem halben Hufeisen bücken?
Er also sich zur Seite kehrt
Und tut, als hätte er's nicht gehört.

Der Herr, nach seiner Langmut, drauf
Hebt selber das Hufeisen auf
Und tut auch weiter nicht dergleichen.
Als sie nun bald die Stadt erreichen,
Geht er vor eines Schmiedes Tür,
Nimmt von dem Mann drei Pfennig dafür.
Und als sie über den Markt nun gehen,
Sieht er daselbst schöne Kirschen stehen,
Kauft ihrer so wenig oder so viel,
Als man für einen Dreier geben will,
Die er sodann nach seiner Art
Ruhig im Ärmel aufbewahrt.

Nun ging's zum andern Tor hinaus,
Durch Wies und Felder ohne Haus,
Auch war der Weg von Bäumen bloß;
Die Sonne schien, die Hitz war groß,
So daß man viel an solcher Stätt
Für einen Trunk Wasser gegeben hätt.
Der Herr geht immer voraus vor allen,
Läßt unversehens eine Kirsche fallen.
Sankt Peter war gleich dahinter her,
Als wenn es ein goldener Apfel wär;
Das Beerlein schmeckte seinem Gaum.

Der Herr, nach einem kleinen Raum,
Ein ander Kirschlein zur Erde schickt,
Wonach Sankt Peter schnell sich bückt.
So läßt der Herr ihn seinen Rücken
Gar vielmal nach den Kirschen bücken.
Das dauert eine ganze Zeit.
Dann sprach der Herr mit Heiterkeit:
"Tätst du zur rechten Zeit dich regen,
Hättst du's bequemer haben mögen.
Wer geringe Dinge wenig acht't,
Sich um geringere Mühe macht."




Hier eine kleine Auswahl von Gemälden, die Jesus und Maria mit Kirschen zeigen.
Dieses Motiv findet sich gehäuft in der Kunst.




Im Dom zu Passau hängt dieses Gnadenbild "Maria mit der Kirsche",
das auf sehr eindringliche Weise auf personeller Ebene aufgetaucht ist.
Lediglich den Spezialeffekt gibt es beim Original nicht. Noch nicht. :-)


Eine etwas kränkliche und ausgezehrte Maria legt beschützend ihre Arme um Jesus,
der eine Kirsche kerzengleich in seiner Hand hält.
Die Kirsche scheint hier das Fraktal von Jesus zu sein, Licht der Welt.

Eine englische Legende erzählt folgendes:
Als die schwangere Maria und Joseph auf ihrer Wanderschaft an einem Kirschbaum vorbeikamen,
sahen sie verführerische Kirschen oben an seinen Ästen.
Doch sie hingen zu hoch, waren unerreichbar.
Da nahm der ungeborene Jesus Kontakt zum Kirschbaum auf,
und dieser senkte daraufhin seine Äste nach unten zu Maria und Joseph.
Die Kirschen waren nun greifbar.

Maria ist das Äquivalent zur ägyptischen Isis,
die in den deutschsprachigen Ländern neben Kirchen auch noch viele "andere" Gebäude ihr eigen nennt.


Hier ein Bild einer typischen Isis-Filiale.
Ihr Netz zieht sich in sehr hoher Dichte durch ganz Deutschland und Österreich.



Ein anderes Netz, das eine ähnlich hohe Konzentration aufweist, 
ist das der Volks- und Raiffeisenbanken, die in ihrem Logo das Pferd tragen:


 Im Wort Pferd ist die Erde enthalten.
Das englische Wort "Horse" für Pferd resoniert mit Horus, dem ägyptischen Pendant zu Jesus.
Auf diese Art und Weise liegen dem deutschen und österreichischen Bankennetz,
unsichtbar für den menschlichen Verstand, die Energieformen Jesus & Maria / Isis & Horus zugrunde. 
Sparkasse und Volksbank weisen als einzige Banken 
eine so dermaßen hohe Konzentration an Geschäftsstellen und Filialen auf.
Sie sind Ausdruck für das Erdenergienetz.







Die katholische Kirche, liebevoll "Mutter" genannt, wurde von Petrus gegründet.
Er ist in obiger Ballade von Goethe mit Jesus unterwegs.

Die meisten Kirchen thronen auf starken Energieplätzen.
Die Kirche bedient sich so dem Licht, welches in der Erde fließt,
um die geistige Finsternis auf der Erde aufrecht zu erhalten.

Wahrheit ist.
Licht ist.
Bewusstheit ist.

Sie schöpfen aus sich selbst heraus.
Dies kann die Lüge nicht. Dies vermag auch der Schatten nicht zu tun.
Diese brauchen fortwährend Energie und Licht, um zu bestehen.


Isis ist der Legende nach verschleiert.
Es heißt, zu gegebener Zeit werde Isis entschleiert
und somit sichtbar und begreifbar für den Menschen.



Zum Versuche der Entschleierung von Isis begeben wir uns genau in die Mitte der Kirche.

 

 
Dort in der Mitte schaffen wir Raum,
damit sich das Verborgene und Unterdrückte frei und ganz entfalten kann.






 Durch diesen Freiraum lichtet sich via Sync der Schleier und die befreite Isis wird sichtbar, greifbar.




Die (bisherige) Beherrschung der Erdenergie durch die katholische Kirche 
wird ikonisch dargestellt durch den Triumph des Heiligen Georg über den Erddrachen.
(In Georg steckt das Wort Geo für Erde.)


Interessanterweise gibt es in der Nikolai-Kirche zu Leipzig ein Hufeisen hinter Gitter zu sehen, 
welches das Pferd des Heiligen Georg im Kampfe mit dem Erddrachen verloren hat.



Als Goethe in Leipzig studierte, nannte man Leipzig "Klein-Paris".
Paris ist die Stadt der Lichter, Stadt der Isis.
Die isis-darstellende Freiheitsstatue in Paris hat ihren berühmten Zwilling in New York.


Isis mit Zwilling Nehphtys, sie repräsentieren Licht & Schatten:



Auch die Kirsche kommt sehr oft in Zwillingsform daher:




Über den Heiligen Georg von Amerika gibt es folgende sehr berühmte Legende zu berichten:
Der sechsjährige George Washington fällt mit einem Beil unerlaubt einen Kirschbaum.
Als ihn sein Vater zur Rede stellt, kann der kleine George einfach nicht lügen und gibt seine Untat zu.
Daraufhin vergibt ihm sein Vater.
Die Moral dieser Geschichte ist, man soll nicht lügen.
 Auch hier resoniert die Kirsche mit Licht & Schatten (im ethischen Sinne).







 "George" klingt wie das englische Wort für Kirche "Church".


George Washington bei der legendären Grundsteinlegung der nach ihm benannten Stadt.



Der Überlieferung nach begründete Petrus die katholische Kirche auf einem Stein.
Deren Hauptzentrale steht nun in Rom, die wiederum ein Zwilling (Romulus) gründete.


 

Die Legende sagt, unter jeder Kirche sei ein schwarzer Stein verborgen.
Doch vom Kirschenstein spricht niemand.
Wurde das Wissen über seine Kraft vergessen?

Es ist nun die Zeit, sich daran zu erinnern.


Washington, Vatikan und City of London (Herz der Finanzelite) sind autarke Stadtstaaten, 
die ihre Macht aus anderen Dimensionen schöpfen.
Der bisherige Sync-Kontext zeigt, 
daß bei allen drei Zentren die Kirsche eine tiefgehende Rolle spielt.

Die Kirsche war bei der katholischen Kirche mehr eine verbotene Frucht.
Auch warnte man eindringlich davor, bei Vollmond einen Kirschbaum aufzusuchen.
Dort im Mondschein tanzten die Elfen und Naturgeister um den Baum herum.

Kurioserweise ist Goethes berühmter Erlkönig dem Ursprung nach ein Elfenkönig.


Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? –
Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? –
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. –

„Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel’ ich mit dir;
Manch’ bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.“ –

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht? –
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind. –

„Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.“ –


Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort? –
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’ es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau. –

„Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt.“ –
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan! –

Dem Vater grauset’s; er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.